Online Poker Geheim Tipps

Im Folgenden einige wirklich gute Poker Geheimtipps, die auch in keinem Buch stehen (noch nicht zumindest). Wir haben in der Gruppe lange diskutiert, ob solche Verfahrensweisen hier preisgegeben werden können, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, einiges hier aufzulisten. Zudem gehen bei einigen „Tipps“ auch unsere Meinungen auseinander. Die Bewertung ist also jedem selbst überlassen.

Wegen mehrfacher Nachfrage haben wir uns entschlossen, monatlich einen neuen Tipp in dieser Sektion zu veröffentlichen!

Inhalt

  1. Wahl des richtigen Poker Bonus
  2. Einsatz eines Pokerbots
  3. Zur Verfügung stehende Zeit taktisch maximal ausnutzen (neu)
  4. Wiederkehrende Spielverhaltensweisen des Gegners individuell notieren
  5. Auswahl des Spielnamens beim Pokeranbieter
  6. Häufiges wechseln der Tische
  7. Beobachten und Analysieren des Poker Netzwerks
  8. Tischwechsel bzw. Auszeit nach Bad Beats
  9. „Frische“ Pokertische bevorzugen
  10. Hand History in kritischen Situationen in Entscheidungsfindung miteinbeziehen
  11. Eigenes Spielverhalten maximal „Verschleiern“

 

Wahl des richtigen Poker Bonus

Wir haben bemerkt, dass viele Pokerspieler nur auf die Höhe des Bonus achten. Aus diesem Grund möchten wir hier deutlich darauf hinweisen, dass es vor allem um die Geschwindigkeit geht, in welcher der Bonus abgespielt wird. Was bringt ein 10.000 Euro Bonus an dem mann nur an 100Euro/200Euro Tischen eine reelle Chance hat, diesen auch in der vorgegebenen Zeit zu klären. Hier profitiert letztandlich nur der Pokeranbieter. Zu achten ist deshalb immer wie viele Punkte für einen Bonus-Euro erspielt werden müssen. Der momentan mit Abstand am schnellsten abzuspielende Pokerbonus ist dieser 1000 Euro Unibet Bonus. Denn schafft man problemlos auch an kleinen Tischen, ein weiterer Vorteil, dieser Bonus wird in Etappen gutgeschrieben. Zudem ist Unibet aktuell unser Favorit was die Quantität an Fischen angeht.

 

Einsatz eines Pokerbots

Das Verwenden eines Pokerbots (Pokerbot Definition) kann mit der richtigen implementierten Strategie einen beachtlichen Profitzuwachs bedeuten. Denn der Bot kann auch spielen wenn für einen selbst die Zeit fehlt. Er spielt nachts genauso wie während eines Dates oder eines Kinobesuches. Und auch wenn nicht die gleichen Limits gespielt werden (einen Bot zu erstellen, der über 0,25$0,5$ profitabel spielt ist äußerst komplex), können täglich schnell 16 Stunden zusammen kommen, in denen der Bot an sechs, acht oder X Tischen spielt (immer dann, wenn nicht selbst gespielt wird, oder wer in mehreren Netzwerken tätig ist und über zwei Computer verfügt, kann ihn durchgehend betreiben). Dann kann auch das Spielen von 0,05$/0,1$ Stakes einen anständigen monatlichen Zuverdienst bedeuten. Mehr Informationen und Poker Bots Reviews erhaltet ihr in unserer exklusiven Rubrik Online Pokerbots.

 

Zur Verfügung stehende Zeit taktisch maximal ausnutzen

Je nach Onlinepoker Anbieter, wird dem Spieler in jeder Runde eine gewisse Zeit zum Überlegen gewährt. Die regulär gegebene Zeitspanne kann zwischen wenigen Sekunden, bei „Speed“-Tischen, bis zu 30 Sekunden variieren. Zudem ist es auch möglich eine optionale Zusatzzeit in Anspruch zu nehmen, wobei aber nur ein fixes Gesamtzeitkontingent zur Verfügung steht (bis zu 2 Minuten). Diese gewährte Zeit, sollte in jedem Fall zu taktischen Spielzügen verwendet werden. Zum Beispiel, ist von einem zu schnellen Folden (ausgenommen Preflop, ohne eigenen Potteinsatz) immer abzuraten, verleitet es doch die Gegenspieler anzunehmen, man könne durch bestimmte Einsätze ein schnelles Aufgeben erzwingen. Ein gesundes Abwarten, auch bei schon feststehender Entscheidung ist kein Fehler! Natürlich kann auch durch Minimierung der Wartezeit manipulative Effekte erzielt werden, wichtig in der taktischen Zeitanwendung ist es im Allgemeinen möglichst nicht berechenbar zu agieren, also aus Spielersicht in gleichen Situationen unterschiedliche Wartezeiten zu verbauen. Somit nimmt man dem Gegenspieler die Möglichkeit, konkrete und richtige Rückschlüsse aus Wartezeiten zu ziehen.

 

Wiederkehrende Spielverhaltensweisen des Gegners individuell notieren

Hohe Stakebereiche beim Online Poker erfordern auch ein hohes Feingefühl bei der Gegnereinschätzung. Ein großer Nachteil beim Tracken mit Hilfe von Poker Tools, ist die Unfähigkeit der integrierten Speicheralgorhythmen spezielle Spielerverhaltensweisen, wie z.B. den Pokertells, zu erkennen. Es ist immer noch ein Privileg des menschlichen Gehirns, Rückschlüsse aus speziellen Verhalten des Gegners zu ziehen. Zwar können Regelmäßigkeiten im Setzverhalten von den Trackingtools erkannt und auch statistisch angezeigt werden, aber individuelle Auffälligkeiten, wie beispielweise einem langen zeitlichen Verzögern des Setzen bei einer sehr starken Hand, bleiben unerkannt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Möglichkeit der Spielernotiz in Anspruch zu nehmen. Die Spielernotiz, ein ca. 250 Zeichen großes Textfeld, wird in der Regel mit einem rechten Mausklick auf das gegnerische Spielersymbol am Pokertisch aktiviert. Es ist allerdings auch möglich, die internen Notizfunktionen des genutzten Pokertools zu verwenden. Durch das Abspeichern der Texte in der Tooldatenbank wird ein Vorteil beim langfristigen Erhalten der Daten erzielt, denn bei lokaler Speicherung im Pokerclientverzeichnis müssen die Daten bei Neuinstallation etc. extra gesichert und anschließend rückkopiert werden.

 

Auswahl des Spielnamens beim Pokeranbieter

Es ist eine der psychologischen Finessen beim Online Poker, den Spielnamen kontra der meist angewendeten Spieltaktik zu wählen. Wird z.B. grundsätzlich eher tight gespielt und aggressives Vorgehen ist nur bei hoher Gewinnwahrscheinlichkeit angezeigt, ist es vorteilhaft einen Namen wie „GambleIdiot“ oder „AlwaysRaiseYou“ zu wählen. Natürlich wird die eigene Spielweise von den Gegenspielern beobachtet, aber solche psychologischen Feinheiten kommen gerade in schwer entscheidbaren Situationen (inklusive dem Zeitdruck) zum Tragen.

 

Häufiges wechseln der Tische

Das häufige Wechseln der Tische hat mehrere Vorteile. Zum einen können sich die Gegenspieler schwerer auf die gespielte Strategie/Taktik einstellen (Selber wird selbstverständlich mit einer Hilfs-Software gearbeitet, die das Setzverhalten und die Spieltaktik der Gegenspieler anzeigt). Außerdem können mögliche Gewinne abgesichert werden, denn das Spielen mit einem großen Stack erfordert ein ständiges Anpassen der Strategie und vermittelt optisch dem Gegenspieler „Erfolgreicher Spieler“ was eine vorsichtigere Vorgehensweise der Gegner zur Folge hat (dem kann man nur mit einer höheren Aggressivität begegnen oder gleich den Tisch verlassen und absichern). Zusätzlich sollte auch immer die Preflop Calling Frequency und die durchschnittliche Pottgröße im Auge behalten werden, um gegebenenfalls den Tisch zu verlassen, wenn andere attraktivere Tische zur Auswahl stehen.

 

Beobachten und Analysieren des Poker Netzwerks

Ein Pokerbuchautor zitierte einen erfolgreichen Poker Spieler (kein OnlinePro), er müsse jedes Mal seine Strategie komplett umstellen, wenn er die Stadt zum Spielen wechsle. Zuerst einmal nicht nachzuvollziehen, denn warum sollte die Strategie wegen eines Ortswechsels geändert werden? Normalerweise wird die Strategie je nach Gegenspielern, Spielsituation und Eigenimage angepasst. Stimmt auch, dennoch ein vollkommen korrektes Statement, dass auch auf online Poker Netzwerke (nicht zu verwechseln mit online Poker Anbietern, denn diese können auch demselben Netzwerk angehören) zutreffend ist. Es ist eine verhaltenspsychologische Tatsache, dass beobachtetes Verhalten unbewusst kopiert wird vom Homo Sapiens Sapiens (moderner Mensch). Umgesetzt auf das Pokerspiel bedeutet dass, je mehr Spieler ein bestimmtes Verhalten zeigen, desto mehr Spieler werden dieses „Verhalten“ kopieren (wenn auch unbewusst). Aus diesem einfachem Grund ist jedes Poker Netztwerk einzigartig, denn im Normalfall wechselt ein Spieler selten sein Netzwerk, so dass sein „Pokerverhalten“ mehr und mehr den Stempel des Netzwerks bekommt. Ziel ist es nun, genau dieses Phänomen auszunutzen und sich genau das Netzwerk zu suchen, welches zu der eigens angewandten Strategie maximal profitabel ist.

 

Tischwechsel bzw. Auszeit nach Bad Beats

Wer kennt es nicht. Der Gegner hat mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 7,5% ein 200%-Pottgrößen-Allin bezahlt und trifft letztendlich. Sicherlich, genau solche Gegner brauchen wir für unseren langfristigen Erfolg, doch trotzdem nagt es an den Nerven und damit an der psychischen Stabilität. Was die meisten nicht wissen, der Mensch urteilt unterbewusst, also nicht deutlich wahrnehmbar, in gestressten – , hektischen -, oder emotional irregulären Situationen anders. Viele Spieler denken, weil sie viel Erfahrung haben, wären sie immun gegen diese Beeinflussung, doch tatsächlich zeigen auch langjährig erfahrene Pokerspieler impulsiveres Verhalten. Gleiches Resultate sind auch bei hohen Gewinnstrecken festzustellen. Deshalb gilt, sich genau zu beobachten und bei dem kleinsten Anzeichen den Tisch wechseln (psychologisch steht es für einen Abschluss und einem neuen Anfang) oder einfach eine kleine Auszeit nehmen und beispielsweise 15 min an die frische Luft zu gehen. Was genau das psychische/emotionale Gleichgewicht wieder herstellt, muss jeder für sich selbst ermitteln. Ein Gruppenmitglied besteht darauf, seine Mediationseinheit hier zu erwähnen, die Wunder helfen soll. Naja, jedem das seine…

 

„Frische“ Pokertische bevorzugen

Logischer Weise wandert das Geld mittel- bis langfristig von den schwächeren Pokerspielern zu den stärkeren. Darum verringert sich die Anzahl der schlechten Spieler und deren Geld kontinuierlich. Aus diesem Grund sind grundsätzlich neuere, „frischere“ Pokertische älteren zu bevorzugen. Es muss natürlich abgewogen werden, ob andere Kennzahlen wie beispielsweise der durchschnittlichen Pottgröße oder die Preflop Calling Frequenzy nicht außerordentlich attraktiv sind und damit den „Frische“-Vorteil negieren. Erkannt werden neue Tische z.B. an der extrem hohen Preflop Calling Frequenzy (>60%), oder besser noch werden Tische gewählt mit wenigen Spielern.

 

Hand History in kritischen Situationen in Entscheidungsfindung miteinbeziehen

Beim Onlinepoker ist das Tracking von den Gegenspielern unumgänglich, besonders wenn im „multitable Modus“, also an mehreren Tischen parallel, gespielt wird. Mit 10 aktiven Tischen ist es nicht mehr möglich, die Gegner präzise zu beobachten. Da greift das Tracking ein, die langfristige Aufzeichnung des Gegnerverhaltens. Was allerdings außer Acht gelassen wird, ist das kurzfristige Gegnerverhalten. Auch die besten Pokerspieler sind nicht immun gegen die berüchtigten „On-Tilt“ Aussetzer/Zustände, das Überreagieren nach emotionalen Höhen und Tiefen wie z.B. Badbeats oder langen Gewinnstrecken. Bei schwierigen Entscheidungen, z.B. dem Allin-Move des Gegenspielers gegen eine nur mittelstarke eigene Handstärke, sollte die Handhistory der letzten Runden in die Entscheidungsfindung miteinfließen. Beispielsweise kann ein als tighter-passiver vom Tracking-System gekennzeichniter Spieler, durch einige Badbeats sein Spiel kurzfristig stark verändern, so dass ein Call gegen einen hohen Bet an bestimmter Stelle zu empfehlen ist. Die Handhistory ist jedoch nur in mancher Pokersoftware analysierbar in der beschränkten Zeit. Beim Onlinepoker ist die Zeit inklusive Timebank (optionale Zusatzzeit, nicht bei jedem Anbieter wählbar) auf ca. 120sec (iPoker-Network) für die Entscheidungsfindung beschränkt.

 

Eigenes Spielverhalten maximal „Verschleiern“

Jedem sollte klar sein, dass gerade in höheren Stake Bereichen der Einsatz von Tracking Software eine Selbstverständlichkeit ist. Somit muss davon ausgegangen werden, dass Gegenspieler die schon von der eigenen Software „getrackt“ wurden, auch Spieldaten von einem selbst besitzen. Deshalb muss es das Ziel sein das eigene Spielverhalten möglichst zu verschleiern. Dafür gibt es verschiedene Ansätze. So ist es in einigen Netzwerken möglich, wie beispielsweise dem Party Poker Netzwerk, nach einiger Zeit den „Screenname“ zu ändern. Nach Änderung des Screennamens gehen natürlich alle vom Gegenspieler gesammelten Daten über das eigene Spielverhalten verloren. Eine weitere Methode ist, wenn möglich, den Anbieter des Netzwerkes zu wechseln. Das ist vor allem vorteilhaft in Netzwerken mit vielen Anbietern wie dem Ipoker Netzwerk. Damit ist es möglich das Netzwerk, also die bekannten Spieler, beizubehalten, sich selbst aber einen neuen Spielnamen zu geben. Nicht zu vergessen ist, dass bei einem Anbieterwechsel wieder ein neuer attraktiver Willkommens-Bonus abgespielt werden kann. Verschiedene Spielnamen in einem Netzwerk zu haben hat aber auch andere Vorteile. Es wird ermöglicht zwischen den Spielphasen (Stunden, Tage, Wochen) den Spielnamen zu wechseln und gerade bei häufigem Spielen nicht als „Standardspieler“ aufzufallen. Wird ein bestimmter Spieler zehn Stunden täglich gesehen ist immer Vorsicht geboten, denn ein klassich schlechter Spieler wird es wohl kaum sein (vielleicht sogar ein guter Bot)! Noch eine Möglichkeit zur Verschleierung des eigenen Spielverhaltens besteht in dem Erstellen eines weiteren Accounts beim gleichen Anbieter mit dem Daten eines Freundes oder eines Familienmitglieds (müssen natürlich über ein eigenes Internetkonto verfügen). So kann auch ein neuer Spielname erstellt und ein neuer Bonus abgespielt werden. Bei Rückfragen vom Pokeranbieter (haben Teammitglieder tatsächlich schon erlebt), warum mit unterschiedlichen Accounts von der gleichen IP gespielt wird, angeben dass immer gemeinschaftlich in einem Haus gepokert wird (nicht verboten, nur am gleichen Tisch zu sitzen ist nicht erlaubt) oder per Reconnect des Modems/Inet-Verbindung sich eine neue IP zuweisen lassen. Vorsicht ist allerdings geboten beim Anmelden von mehreren Accounts mit gleichem Namen, da kann es im schlimmsten Fall zur Einziehung des gesamten Spielerkontos führen. Eine letzte Möglichkeit besteht darin, mit einem Freund oder Spielpartner die Accounts regelmäßig zu tauschen. So kann auch der Tauschpartner mit einem anderen Screennamen spielen. Das hat natürlich nur Sinn, wenn der Partner auch ein grundsätzlich anderes Spielverhalten aufweist. Diese Technik hat allerding noch einen weiteren Vorteil. Wurde der Partner beispielsweise als „Tight-Aggressiv“ getrackt und selbst wird mit einer variablen „Tight-Passiv“- Strategie gespielt, wird so der Gegenspieler in die Irre geführt 🙂

es folgt monatlich ein neuer Geheimtipp!!

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